Urban Emotions auf der AGIT 2016

Auf der diesjährigen AGIT2016 bzw. dem GI-Forum haben wir unsere neue Publikation präsentieren dürfen. Im Rahmen der Session „Urban Geoinformatics“ durfte ich im Namen meiner Co-Autoren Bernd Resch, Martin Loidl, Andreas Petutschnig und Linda Dörrzapf „Urban Emotions Bicycle Experience – enriching bicycle traffic planning with human sensor data“ vorstellen. Der Artikel ist GI_Forum Journal unter Open Access publiziert und kann GI_FORUM Journal abgerufen werden.

picture by Anita Graser via Twitter https://twitter.com/underdarkGIS/status/750676303133704192
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Hier ist der englische Abstract zur Publikation:

Even though much research has been conducted on the safety of cycling infrastructures, most previous approaches only make use of traditional and proven methods based upon datasets such as accident statistics, road infrastructure data, or questionnaires. Apart from typical surveys, which are known to face numerous limitations from a psychological and sociological viewpoints, the question of how perceived safety can best be assessed is still widely unexplored. Thus, this paper presents an approach for bio-physiological sensing to identify places in urban environments which are perceived as unsafe by cyclists. Specifically, a number of physiological parameters like ECG, skin conductance, skin temperature and heart rate variability are analysed to identify moments of stress. Together with data gathered through a People as Sensors app, these stress levels can be mapped to specific emotions. This method was tested in a pilot study in Cambridge, MA (USA), which is presented in this paper. Our findings show that our method can identify places with emotional peaks, particularly fear and anger. Although our results can be qualitatively interpreted and used in urban planning, more research is necessary to quantitatively and automatically generate recommendations from the measurements for urban planners.

Hier auch noch einige Twitterreaktionen aus der Session.

 

TV-Aufnahmen in Berlin

Das Projekt „Urban Emotions“ wird demnächst bei ARTE als Beitrag im Magazin Xenius vorgestellt. Peter Zeile war dazu mit einem Team von Spiegel TV am 29.6.2016 in Berlin, um dort am Alexanderplatz und im Betahaus ein Live-Experiment durchzuführen.

Die Moderatoren beim Locationcheck am Alexanderplatz
Die Moderatoren beim Locationcheck am Alexanderplatz

Die beiden Moderatoren konnten vor Ort auf einer knapp 6 km langen Strecke verschiedene interessante Punkte wie die Oberbaumbrücke, East Side Gallery, aber auch spezielle städtebauliche Situation wie das Cottbuser Tor anfahren.

Der Sendetermin für den Beitrag ist für das 3. oder 4. Quartal 2016 anvisiert.

Betahaus
Betahaus
Kamerateam beim Interview im Betahau
Kamerateam @work

Weitere Informationen sowie Fotos von „Zeile in Action“ folgen.

Urban Emotions an der Harvard University

Im September haben die beiden Projektleiter des Urban Emotion-Projektes Ass.-Prof. Dr. Bernd Resch  und Dr.-Ing. Peter Zeile während eines Forschungsaufenthaltes am Harvard MIT Data Center des CGIS der Harvard University weitere humansensorische Messungen durch geführt. Auch hier standen Radfahrer wieder im Mittelpunkt der Untersuchung. Ausgestattet mit GPS, der People as Sensors-App, dem Bioharness, Smartband und GoPro Kamera gingen in einer Woche 12 Probanden auf die Strecke. Dabei wurde Material von knapp 30 Stunden Fahrrad fahren in Cambridge und Boston Central gesammelt. Ergebnisse dazu demnächst hier.

Track me if you plan – Bachelorprojekt SS 2015

Einstiegsfilm des Bachelorprojekts „Track me if you plan – Raumwahrnehmung und Aktivitätsmuster in der Stadtplanung“ im Rahmen des Projektes Urban Emotions am Lehrstuhl Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden im Sommersemester 2015. Eike Biesewig, Steffen Folz, Maximilian Herkner, Veronika Klimmer, Carsten Kröger, Kerstin Kopal, Lisa Provo und Alessa Strubel.

Presse : Urban Emotions auf 3sat „nano“

Am 24.09.2015 erschien beim Wissenschaftsmagazin „nano“ auf 3sat der Kurzbeitrag „Die Emotionen im Blick: Stressmessungen sollen bei Stadtplanung helfen“.

„Der Geoinformatiker Bernd Resch untersucht, an welchen Stellen in einer Stadt Verkehrsteilnehmer Angst oder Stress spüren. So will er herausfinden, wo der Straßenverkehr gefährlich ist.“

Der Beitrag kann auch auf der Homepage der Sendung nachgelesen werden unter dem nachfolgenden Link.

Presse : Urban Emotions auf Zeit Online

 Mit “emotionalen Karten” zu mehr Radverkehr

„Dazu ist es wichtig, die Bereiche im Straßenverkehr zu kennen, die den Radfahrern Stress bereiten. Graf hat in seinem Vortrag auf der Eurobike als Beispiel das interessante Projekt EmoCycling der Technischen Universität Kaiserslautern angeführt. Studenten des Fachbereichs Raumplanung und des Fachgebiets für Computergestützte Planungs- und Entwurfsmethoden haben mithilfe des sogenannten Emotional Mapping eine “emotionale Stadtkarte” für Kaiserslautern erstellt.“
Beitrag auf Zeit Online

Presse : Urban Emotions auf „Land der Erfinder“

Stadtplanung, die weiß wo das Herz rast

„Ein Forschungsprojekt, das den Finger auf wunde Stellen des Stadtgefüges legt und hilft heikle Zonen zu ent-stressen. Das freut die Bürger und macht einfach Sinn. Kein Wunder, dass Projektleiter Bernd Resch dafür bereits mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet worden ist und ebenso den Sonderpreis für “Wirtschaftsorientierte Soziale Innovation” erhalten hat.“

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

CUPUM 2015 : cpe am MIT

T Operation Center

MIT Media Lab MIT Media Lab MIT Media Lab Three Pioneers at Wiesner Building | MIT Media Lab Smart Planning | JP Exner Smart Planning | JP Exner Urban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP Exner Urban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP Exner Sata Building Entrance T Operation Center T Operation Center Killian Court | Fairchild Building | MIT Campus Killian Court | Fairchild Building | MIT Campus Killian Court | Fairchild Building | MIT CampusUrban Emotions Presentation by Peter Zeile & JP Exner

Vom 07. bis 10. Juli 2015 fand am MIT in Cambridge, Massachusetts USA die vierzehnte „Computers in Urban Planning and Urban Management Conference“ statt. – Selbstverständlich darf CPE da nicht fehlen. Mit zwei spannenden Beiträgen waren Dr.-Ing. Peter Zeile und Dr.-Ing. M.Sc. Jan-Philipp Exner vor Ort:

Theodor Körner Preis für Bernd Resch und Urban Emotions

Bei einer Zeremonie an der Universität Wien hat Bernd Resch (Z_GIS und  Universität Heidelberg) am 11. Mai den Theodor-Körner-Preis in der Kategorie der Medizin, Naturwissenschaften und Technik erhalten. Der Preis wurde vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) ausgezeichnet.

Theodor Körner Preis für Bernd Resch
Theodor Körner Preis für Bernd Resch, überreicht durch Bundespräsident Fischer

In seiner Arbeit konzentriert sich Bernd Resch auf die Bewertung menschlicher Emotionen, die mit einer Vielzahl von Sensoren gemessen werden können. Er zielt darauf ab, herauszufinden, wie menschliche Emotionen in der Stadtplanung verwendbar sind.

Der Theodor-Körner-Preis wird jährlich als Anerkennung für herausragende wissenschaftliche Leistungen junger Wissen-schaftler verliehen. Verliehen wurde der Preis im Rahmen eines Festaktes vom Bundespräsident der Republik Österreich, Dr. Heinz Fischer, an der Wiener Hofburg.

Eine Liste der Preisträger finden sie auf der Seite des Theodor – Körner – Fonds.  Die eingereichte Bewerbung für den Sonderpreises des bmvit ist online erhältlich.

Theodor Körner Fonds

Anlässlich des 80. Geburtstages von Bundespräsident Theodor Körner wurde – da der Jubilar auf alle persönlichen Geschenke verzichtete – 1953 der Theodor Körner Fonds für Wissenschaft und Kunst von ArbeitnehmerInnenorganisationen errichtet.

Mit diesem Förderpreis  werden junge WissenschafterInnen und KünstlerInnen gefördert, die schon jetzt exzellente Arbeit leisten und von denen noch weitere innovative Arbeiten erwartet werden können.

Einmal im Jahr werden diese Arbeiten im Rahmen einer Festsitzung in der Universität Wien ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld verbunden und soll zur Durchführung und Fertigstellung wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Arbeiten ermutigen. Die eingereichten Arbeiten beurteilt ein Beirat, welcher sich aus führenden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Kunst zusammensetzt. Es ist Tradition, dass die PreisträgerInnen im Anschluss an die Festveranstaltung in der Universität Wien zu einem Empfang beim Bundespräsidenten der Republik Österreich geladen werden. [Quelle: Theodor Körner Fonds]

Methodenentwicklung zur Gewinnung von Kontextuellen Emotionsinformationen für die Räumliche Planung auf Basis von Echtzeit-Humansensorik und Crowdsourcing-Ansätzen in Sozialen Netzwerken.